Adrian Sirghita LL.M.

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Fachanwalt für HGesR

 

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Erfahrungsberichte Fachsprachenprüfung

In dieser neuen Rubrik stelle ich Erfahrungsberichte meiner Mandanten zusammen, die ihre Fachsprachenprüfung bestanden haben. Diese Berichte sollen quasi aus erster Hand anderen ausländischen Ärzten bei der Vorbereitung auf die Prüfung helfen.

 

Bericht Nr. 3 vom 12.10.2016 (Schleswig-Holstein)

Zahnärztliche Grundausbildung in: Ägypten

 

Position: Zahnarzt mit Berufserlaubnis in Schleswig-Holstein seit 11/2014

 

Ausgangsniveau Deutsch: B2 allgemein

 

Antrag Approbation eingereicht am: 8.4.2016

 

Fachsprachenprüfung bestanden am: 7.9.2016

 

Gleichwertigkeit festgestellt am: 5.10.2016

 

Adrian Sirghita:

Herzlichen Glückwunsch für die bestandene Fachsprachenprüfung. Erzähl‘ bitte, wie es gelaufen ist

 

Zahnarzt:

Danke schön. Insgesamt war die Prüfung nicht sooo schwer. Man muss sich aber gründlich vorbereiten und versuchen, möglichst ruhig zu bleiben. Ich habe mir vorgestellt, dass ein „richtiger“ Patient vor mir sitzt und kein Prüfer. Das hat mir geholfen. Berufspraxis in Deutschland ist hilfreich. Wenn ich direkt aus dem Ausland gekommen wäre, ohne Berufserfahrung in Deutschland, wäre es viel schwerer gewesen.

 

Adrian Sirghita:

Aus wie vielen Personen bestand die Prüfungskommission?

 

Zahnarzt:

Insgesamt waren es 3 Personen. Ein Professor von der Uni-Klinik Kiel, ein Deutschlehrer und eine Dame von der Zahnärztekammer, die die Patientin gespielt hat.

 

Adrian Sirghita:

Wie lief das Arzt-Patient-Gespräch?

 

Zahnarzt:

Ganz am Anfang haben wir 5 Minuten Small Talk gemacht. Zum Auflockern. Danach habe ich den Bericht zu der Patientin bekommen und in Ruhe gelesen. Nicht überstürzt überfliegen, sondern in Ruhe zu lesen, ist wichtig.

 

Adrian Sirghita:
Wie lief das Anamnesegespräch?

 

Zahnarzt:

Ich habe die Patientin nach ihren Beschwerden gefragt. Sie meinte, sie hätte sich vor 2 Jahren den Oberkiefer gebrochen. Vor 2 Wochen habe sie plötzlich starke Schmerzen bekommen und sei zu ihrem Zahnarzt gegangen. Der habe ihr geraten, sich 3 Zähne ziehen zu lassen. Davor habe sie Angst und sei sich unsicher, ob ihr Zahnarzt damit recht hat. Sie möchte gerne eine Zweitmeinung hören.

 

Nach den Angaben in ihrem Patientenbericht sagte ich ihr, dass ich es nicht für erforderlich halte, dass ihr die Zähne gezogen werden. Ich ging von einem Abszess aus, erläuterte ihr eine Wurzelbehandlung und verschiedene Medikamente.

 

Meine Patientin hatte SEHR, SEHR VIELE Fragen. Sie wollte jeden Schritt, jede Maßnahme, jedes Risiko erklärt haben. So viele Fragen stellt üblicherweise kein normaler Patient. Sie war dabei die ganze Zeit ruhig und sachlich, wollte aber viel von mir wissen.

 

Gegen Ende des Gesprächs fiel mir plötzlich ein, dass ich vergessen hatte, sie zu fragen, ob sie schwanger sei. Also fragte ich sie möglichst höflich, weil mir klar war, dass ich einen Fehler gemacht hatte. Die Frage nach der Schwangerschaft hätte ich am Anfang stellen müssen. Dann wollte sie von mir wissen, WARUM ich das frage. Ich habe ihr erklärt, dass das hinsichtlich der Medikamente wichtig ist, weil nicht alle Medikamente für Schwangere freigegeben sind.

 

Die Patientin verließ den Raum. Damit endete die Patientenvorstellung.

 

Adrian Sirghita:

Wie sah der schriftliche Teil aus?

 

Zahnarzt:

Ich hatte für den schriftlichen Teil 20 Minuten Zeit. Ich habe für meinen Arztbrief insgesamt 6 Seiten (handschriftlich!) geschrieben, immer jede zweite Zeile. Die Aussagen der Patientin müssen in indirekter Rede, also Konjunktiv I geschrieben werden. „Die Patienten sagte, sie HABE seit 2 Wochen Schmerzen. Daraufhin SEI sie zu ihrem Zahnarzt gegangen.“

 

Zusätzlich lag der letzten Seite eine Liste mit zahnmedizinischen Begriffen bei, wie bei einem Vokabeltest, z.B. was ist KFO? Diese Begriffe sollte ich mit einem Satz kurz erklären. Ich dachte irrtümlich, dass wir diese Begriffe gleich mündlich besprechen. Aber das war leider falsch…

 

Adrian Sirghita:

Wieso falsch? Was hättest Du mit der Liste machen sollen?

 

Zahnarzt:

Nach den 20 Minuten bin ich wieder zu den beiden Prüfern und habe ihnen meinen Bericht gegeben. Der Deutschlehrer fragte, warum ich die Liste nicht ausgefüllt hätte. Ich meinte, sorry, war keine Absicht, ich dachte, wir machen das gleich zusammen.

 

Dann meinte der Deutschlehrer, ok, komm, Du hast noch 3 Minuten, mach das mal eben schnell. Glück gehabt.

 

Dann ging der Deutschlehrer mit mir meinen Bericht durch. Er meinte, ich hätte „bekannt“ nur mit einem n geschrieben. Ob ich da sicher wäre. Ich meinte, nein, das war ein Flüchtigkeitsfehler. „Bekannt“ schreibt man natürlich mit 2 n. Dann fragte er mich, von welchem Wort „bekannt“ stammt. Ich meinte von „kennen“. Er fragte, mit wie vielen n schreibt man kennen. Ich meinte, natürlich mit 2. Wir haben gelacht.

 

Dann sollte ich den Unterschied erklären zwischen „der Oberkiefer ist gebrochen“ und „wurde gebrochen“. Wurde gebrochen ist passiv und bezieht sich um den Vorgang. Ist gebrochen beschreibt den Zustand.

 

Der Uni-Professor fragte mich, ob ich bei einem Patienten, bei dem die Weisheitszähne gezogen werden sollen, alle 4 auf einmal oder jeden Zahn einzeln ziehen würde. Ich antwortete, „es kommt auf den Wunsch des Patienten an“. Wenn der Patient lieber ein einziges Mal nur Schmerzen haben will oder Angst vor Spritzen hat, dann kann man alle auf einmal ziehen. Ansonsten jeden einzeln. Der Patient entscheidet.

 

Adrian Sirghita:

Dann war die Prüfung zu Ende. Was haben die Prüfer zu Deiner Leistung gesagt?

 

Zahnarzt:

Ich musste nochmal 10 Minuten raus. Dann wurde mir gesagt, dass ich bestanden habe. Beide Prüfer waren sehr zufrieden mit meinem Deutsch. Sie meinten, es hätte ihnen gefallen, dass ich sehr einfühlsam mit der Patientin war und dass ich elegant die Frage nach der Schwangerschaft eingebaut habe, obwohl es schon fast zu spät war. Der Deutschlehrer war sehr erfreut darüber, dass ich meinen Patientenbericht in indirekter Rede geschrieben habe.

 

Adrian Sirghita:

Was hat die Prüfung gekostet und wie hast Du Dich im Vorfeld vorbereitet?

 

Zahnarzt:

Die Prüfungsgebühr beträgt stolze 480 EUR.

 

Zur Vorbereitung auf die Prüfung habe ich an einem Kurs extra für die Fachsprachenprüfung für Zahnärzte in Berlin bei SLM Sprachschule LEO teilgenommen. Der Kurs ging ca. 1 Monat. Jeden Tag 3 Stunden. Der Kurs war sehr, sehr gut und hat mir enorm geholfen, weil er mich präzise auf die Prüfung vorbereitet hat. Ich empfehle jedem, an solch einem Kurs teilzunehmen.

 

Nach dem Kurs in Berlin habe ich noch an einem C1-Intensivkurs in Hamburg teilgenommen. Das war nicht extra zahnmedizinische Fachsprache, sondern allgemeines Deutsch, insbesondere Grammatik. Das hat mir dabei geholfen, den Arztbrief in indirekter Rede zu schreiben.

 

Das alles hat natürlich viel Geld gekostet, aber es hat sich gelohnt!

 

Anfang Oktober habe ich auch die Info von der Behörde bekommen, dass der Gutachter meine Gleichwertigkeit festgestellt hat. GOTT SEI DANK KEINE KENNTNISPRÜFUNG! Ohne Deine Hilfe hätte ich das nicht geschafft. Es hat alles sehr, sehr lange gedauert. Ein Jahr hat das ganze Approbationsverfahren inklusive Vorbereitung gedauert mit vielen, kleinen Einzelschritten, aber es hat am Ende alles geklappt. Vielen, vielen Dank für alles. Ich hoffe, dass ich die Approbationsurkunde bis Ende des Monats bekomme.

 

Adrian Sirghita:

Ich danke Dir für Deinen ausführlichen Bericht und weiterhin viel Erfolg!

Ziya M.

Bericht Nr. 2 vom 24.10.2015 (Mecklenburg-Vorpommern)

 

Name des Arztes: Ziya M. aus Aserbaidschan

 

Position: Assistenzarzt Allgemeinchirurgie

 

Ausgangsniveau Deutsch: C1 allgemein

 

Beginn Hospitation: 01.09.2015

 

Antrag Berufserlaubnis/Approbation eingereicht am: 08.09.2015

 

Ladung Fachsprachenprüfung erhalten am: 16.09.2015

 

Fachsprachenprüfung bestanden am: 20.10.2015

 

Urkunde Berufserlaubnis erhalten am: 23.10.2015

 

Adrian Sirghita:

Herzlichen Glückwunsch für die bestandene Fachsprachenprüfung.

 

Ziya M.:

Vielen Dank. Ich freue mich sehr, die Prüfung bestanden zu haben. Die drei Oberärzte, die mich geprüft haben, waren alle sehr nett und höflich zu mir. Dadurch habe ich keine Angst vor der Prüfung gehabt.

 

Adrian Sirghita:

Beschreiben Sie bitte die einzelnen Abschnitte der Prüfung.

 

Ziya M.:

Die Prüfung besteht ja aus 3 Teilen. Der erste Teil ist das Lesen des Aufklärungsbogens. Ich hatte 30 Minuten Zeit. Mein Fall war eine Koloskopie. In dem Bogen steht, was eine Koloskopie bedeutet. Wie wird die Untersuchung durchgeführt? Worauf muss geachtet werden? Welche Komplikationen können auftreten? Wie muss sich der Patient vorbereiten?

 

Die 30 Minuten reichen gut aus, um den Bogen zu lesen und zu verstehen.

 

Adrian Sirghita:
Was kam nach dem Lesen des Aufklärungsbogens?

 

Ziya M.:

Nach den 30 Minuten wurde ich in ein anderes Zimmer gebeten. Dort saßen die drei Oberärzte und der Patient. Der Patient war ein junger Mann, 25 Jahre alt. Der Patient hat viel erzählt und hatte sehr viele Fragen, die ich ihm beantworten musste. Er wollte wissen, warum er Schmerzen habe. Er stellte viele medizinische Fragen. Ich musste die Anamnese erheben.

 

Entscheidend ist, dass man es schafft, dem Patienten seine Fragen mit einfachen Worten zu erklären. Ein Beispiel: Im Aufklärungsbogen steht der Begriff „Polyp“. Der Patient wollte von mir wissen, was ein Polyp ist. Dann habe ich ihm erklärt, dass das eine Schleimhautveränderung sei, ungefähr so groß wie eine Traube.

 

Damit endete der 1. Teil.

 

Adrian Sirghita:

Wie sah der 2. Teil aus?

 

Ziya M.:

Der Patient verließ den Raum. Dann startete die Diskussion mit den drei Oberärzten. Am Anfang haben wir uns locker über allgemeine Themen unterhalten. Warum ich nach Deutschland gekommen bin, warum ich Deutsch gelernt habt. Damit sollte wohl mein allgemeines Sprachverständnis getestet werden.

 

Dann kamen wir zu dem Fall: Einer der Oberärzte erläuterte mir dann meine Fehler. Er sagte, ich hätte zu wenig Sozialanamnese erhoben. Ich hätte den Patienten mehr zu Stress fragen sollen, weil seine Krankheit von Stress ausgelöst werden kann.

 

Insgesamt waren die Prüfer sehr zufrieden mit meinen Deutschkenntnissen. Damit endete auch der zweite Teil.

 

Adrian Sirghita:

Der dritte Teil ist das Verfassen des Arztbriefs. Wie lief der?

 

Ziya M.:

Ich musste den Entlassungsbrief am Computer schreiben. Dafür hatte ich 20 Minuten Zeit. 20 Minuten sind sehr knapp für das Schreiben des Briefs. Ich hatte Schwierigkeiten mit der deutschen Tastatur. Insgesamt umfasst der Brief ca. eine DIN-A4-Seite.

Am Ende schaffte ich es nicht mehr, etwas zu Medikation und Behandlungsempfehlung zu schreiben.

 

Danach wurde ich wieder zu den Oberärzten hereingebeten. Die Oberärzte wiesen mich darauf hin, dass es bei einem Entlassungsbrief immer schön ist, wenn man den Brief für den weiterbehandelnden Hausarzt mit Höflichkeitsformeln abschließt, zum Beispiel „ich bedanke mich für die ambulante Weiterbetreuung und stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen kollegialen Grüßen“.

 

Aber, obwohl ich es nicht geschafft habe, den Entlassungsbrief zu beenden, haben mir die Oberärzte dann gesagt, dass ich die Prüfung bestanden habe und wünschten mir für meine berufliche Zukunft viel Erfolg!

 

Adrian Sirghita:

Welche Ratschläge kannst Du anderen ausländischen Ärzten für die FSP geben?

 

Ziya M.:

Ich rate jedem, sich das Buch „Deutsch für Ärzte und Ärztinnen“ zu besorgen. In diesem Buch steht wirklich alles drin, was man für die FSP braucht. Das war auch das einzige Buch, mit dem ich mich vorbereitet habe. Es hat mir sehr gut geholfen.

 

Außerdem empfehle ich jedem, die Aufklärungsbögen aus den Krankenhäusern zu studieren. Es gibt zu jeder Erkrankung und jeder Behandlung einen solchen Aufklärungsbogen. Während meiner Hospitation habe ich an vielen OPs teilgenommen und habe aufgrund dessen viel mit diesen Aufklärungsbögen gearbeitet.

 

Adrian Sirghita:

Vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht und weiterhin viel Erfolg.

Berufserlaubnis
Daniel M.

Bericht Nr. 1 vom 12. Jun 2015

 

Name des Arztes: Daniel M. aus Moldawien

 

Position: Assistenzarzt Allgemeinchirurgie

 

Ausgangsniveau Deutsch: C 1.1 allgemein

 

Beginn Hospitation: 07.04.2015

 

Antrag Berufserlaubnis/Approbation eingereicht am: 14.04.2015

 

Ladung Fachsprachenprüfung erhalten am: 22.04.2015

 

Fachsprachenprüfung bestanden am: 09.06.2015

 

Urkunde Berufserlaubnis erhalten am: 10.06.2015

 

Adrian Sirghita:

Daniel, herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Fachsprachenprüfung!

 

Daniel M.:

Vielen Dank. Ich muss sagen, es war weder besonders leicht noch besonders schwer. Allerdings hätte ich ohne die beiden Monate Hospitation in meiner Klinik die Prüfung wahrscheinlich nicht bestanden. Man muss sich mit den Termini und der Alltagssprache im Krankenhaus sehr gut auskennen. Dies lernt man am besten direkt auf der Arbeit.

 

Adrian Sirghita:
Wie genau lief die Prüfung ab?

 

Daniel M.:
Zuerst habe ich einen Aufklärungsbogen bekommen. Es war ein Fall aus der Chirurgie. Nach 30 Minuten wurde ich in den Prüfungssaal gebeten. Dort warteten drei Oberärzte und der fiktive Patient. Dann musste ich mit dem Patienten ein Anamnesegespräch führen und ihm die bevorstehende OP erklären. Dem Patienten sollte ein gutartiger Knoten im Halsbereich (Lymphknoten) entfernt werden. Das ist eine vergleichsweise einfache OP. Dieser Teil dauerte ca. 20 Minuten.

 

Als nächstes verließ der Patient den Saal. Ich bekam 5 Minuten Zeit, den OP-Bericht zu lesen. Dann kam einer der drei Oberärzte zu mir an meinen Tisch. Jetzt war ich dran, ihm den Patienten vorzustellen.

 

Zum Schluss habe ich den Entlassungsbrief für den Patienten geschrieben. Dieser wurde dann ausgedruckt. Ich musste den Saal wieder verlassen. Nach 10 Minuten wurde ich wieder hineingebeten und habe erfahren, dass ich die Prüfung bestanden habe!

 

Adrian Sirghita:

Wie haben sich die Prüfer Dir gegenüber verhalten?

 

Daniel M.:

Alle waren nett und höflich zu mir. Angenehm fand ich, dass sich einer der Oberärzte kurz Zeit nahm, um mich zu fragen, woher ich komme. Wir haben ein bisschen über die politische Situation in Moldawien gesprochen. Das hat die Atmosphäre aufgelockert.

 

Angeblich sei ich der einzige Prüfling gewesen, der an dem Tag bestanden hat.

 

Adrian Sirghita:

Kannst Du anderen ausländischen Ärzten einen Ratschlag geben, wie sie die Prüfung bestehen?

 

Daniel M.:

Wie gesagt, Hospitieren im Krankenhaus ist eine sehr große Hilfe, um die ganzen Begriffe aus dem Krankenhausalltag zu lernen. Man wird von Oberärzten, also von Praktikern geprüft, die logischerweise viel Wert legen auf die Praxis. Vieles steht auch nicht in den Lehrbüchern.

 

Ich habe mich vorbereitet mit den Büchern

 

 

Außerdem habe ich mich intensiv mit dem Aufklärungsbogen der chirurgischen Station, auf der ich arbeite, auseinandergesetzt.

 

Ich selber habe keinen Vorbereitungskurs gemacht. Andere Prüflinge, die einen Kurs absolviert hatten, haben es leider trotzdem nicht geschafft. Ein Kurs ist keine Garantie.

 

Adrian Sirghita:

Wie sieht jetzt Deine berufliche Zukunft aus?

 

Daniel M.:

Meine Berufserlaubnis habe ich schon einen Tag später bekommen. Als nächstes kommt meine Approbation, was aber noch ein paar Wochen dauern wird. Blöd ist, dass ich mit der Berufserlaubnis keinen Bereitschaftsdienst übernehmen kann, weil ich dann nicht "von einem approbierten Arzt beaufsichtigt" werde. Deswegen möchte ich, so schnell es geht, meine Approbation bekommen.

 

Danach kommt die Anerkennung meines Facharzttitels aus Moldawien. Da bin ich mit Deiner Unterstützung gerade dabei, einige fehlende Unterlagen zusammenzustellen.

 

Adrian Sirghita:

Vielen Dank für die Infos und alles Gute für Deine Karriere als Arzt in Deutschland.

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